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Klassische-Dressur: |
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Die Anhänger der Klassisch-Barocken Reitweise bemühen sich besonders um den Erhalt der traditionellen Ausführungen, die von Reitmeistern über die Jahrhunderte hinweg vermittelt wurden, allen voran R.F. de la Gueriniere, der als Gründer auch der heutigen FN-Reitlehre gesehen wird. Institute wie die Spanische Reitschule in Wien und die Real Escuela Andaluza del Arte Ecuestre stehen als Gütezeichen dieses "Reitens als Kunst". Und gerade diese "Perfektion", diese scheinbar so mühelos gehenden Pferde verunsichern diejenigen Reiter, die ihr Pferd zu ganz bestimmten Zielen als gut reagierendes Freizeitpferde ausbilden möchten. Wie ein unerreichbarer Stern am Himmel erscheint diese Reitweise, nicht beachtend, dass gerade diese scheinbare Mühelosigkeit nur durch lange und sich immer wiederholende Grundlagenarbeit zu erreichen und zu erhalten ist; eine Grundlagenarbeit, die sich jedem Reiter und jedem Pferd, egal welcher Reitstil angestrebt wird als nützlich erweist! Je nach Können, Einstellung zum Pferd, nach Interpretation der Lehren
und natürlich auch dem Rassemerkmal der Pferde entsprechend, variieren
die Aubildungsmethoden der Reiter. Und dieses steht keinesfalls nur den Elitereitern der Eliteinstitutionen zur Verfügung. Auch ein Wanderreitpferd oder Distanzpferd kann im Sinne der Klassisch-Barocken-Reitweise für seine Arbeit hin ausgebildet worden sein; auch wenn es in seinem ganzen Leben nicht eine einzige Traversale geschweige denn einen Schulsprung gehen wird!
Innerhalb dieses Systems wurden über Jahrhunderte hinweg Pferde für die Waffenkunst, als Repräsentationszwecke für Adelige wie als Campagnepferd für Soldaten ausgebildet; mit gleicher Grundlagenarbeit und späterer Spezialisierung für den jeweiligen Einsatzweck. |
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